Pressestimmen:"Aus
und vorbei Rüdiger Senheim kehrt heim, und das schmucke Reihenhaus ist leer.
Komplett. Bis auf die Nachricht "So kann ich nicht weiterleben. Ruth", auf der
Treppe zwischen Essplatz und tiefergelegenem Wohnzimmer (Rüdigers ganzer Stolz) ist
nichts übriggeblieben. Ruth weg, die zwei Kinder weg, die Möbel weg. Das Ende gibt´s
gleich zu Anfang des Romans. Wenigstens den vom Schwiegervater gesponserten BMW hat der
Verlassene noch. Mit der Nobelkarosse macht er sich auf die Suche nach Kind und Kegel:
Für den Leser beginnt eine Reise zurück zum Anfang des Senheimschen Ehe(un)glücks.
Das klingt alles ganz furchtbar traurig, entwickelt sich aber von Seite zu Seite zum
reinsten Lesevergnügen, gelingt es Sigfrid Gauch doch, mit flotter Feder das Absurde an
den Szenen der Senheim-Ehe bloßzulegen, ohne ins Banale abzugleiten und psychologische
Konturen zu verwischen.