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Vaterspuren

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Sigfrid Gauch: Vaterspuren. Eine Lebensgeschichte. Überarbeitete und ergänzte Neuausgabe. Frankfurt am Main 2005: Verlag Brandes & Apsel, 248 Seiten, Euro 17,90. ISBN 3-86099-517-0

Pressestimmen:

"Was Sigfrid Gauchs Erzählung vor allen anderen Väter-Biographien auszeichnet, ist der realistische, weder durch Beschönigung vergoldete, noch durch vorschnelle Verurteilung geschwärzte Blick, der den Vater von Anfang an in seinen Widersprüchen sichtbar werden lässt. H. Gauch gehörte zu den aktiven Nationalsozialisten der ersten Stunde (Eintritt in die NSDAP schon 1922), hatte sich aktiv an den Kämpfen rechtsradikaler Freikorps-Verbände beteiligt, avancierte kurzfristig sogar zum Leibarzt und kulturpolitischen Adjutanten Heinrich Himmlers in der Reichsführung SS und wurde vom Hauptankläger im Eichmann-Prozess als einer der geistigen Urheber der Judenvernichtung genannt - eine Biographie also, die den Sohn nur das Gruseln lehren konnte.

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