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Stimmen
Stimmen
"Die Sinnlichkeit, auch die erotische, ist in den Gedichten deutlich da,
wenn auch unaufdringlich, unexhibitionistisch: eine Bereicherung. Auch dass der
Tod in diesen Gedichten nicht verdrängt ist, wie so oft in unserer Zivilisation,
wo er allenfalls noch als politisches Argument vorkommen darf, aber nicht als
persönliches Problem, empfinde ich als Bereicherung beim Lesen der Arbeiten."
Erich Fried
"Ich mag die Gedichte. Da ist etwas Leichtes und Lebendiges. Sie gehören
zu dem wenigen, das bei mir Stellraum bekommt."
Hilde Domin
"Unaufdringlich sind die Gedichte von Sigfrid Gauch, leicht, lebendig, sie
beschäftigen sich mit Landschaften und mit der Entfaltung des eigenen Ichs. Gedichte
wie Spaziergänge in Erlebensräume, Mitteilungen, oft ein Eintauchen in die Vergangenheit,
die Grenzen zwischen Bewusstem und Unbewusstem aufhebend. Abenteuergänge in imaginäre
Welten, zärtliche Entdeckungen, neue Wege und Auswege suchend. Manches könnte
man als Liebesgedicht fassen, zart, vorsichtig, in starken Bildern, déjà-vu-Erlebnisse
fordernd. Gedichte, die tief eindringen in den Lesenden, die verstanden werden
können, intuitiv. Und wieder: Gedichte lesen ist Welt entdecken."
Kulturtipps von Uli Rothfuss in der Virtuellen
Kulturregion
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