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Sigfrid Gauch

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Sigfrid Gauch - Biografie

Sigfrid Gauch wurde am 9. März 1945 in Offenbach am Glan geboren; aufgewachsen in Niedersachsen und in der Pfalz, Abitur in Kaiserslautern, Studium an den Universitäten Heidelberg und Mainz, Promotion zum Dr. phil. in Germanistik über "Offene und verdeckte Schreibweisen im Literarischen Jakobinismus"; Lehrer für Deutsch, Philosophie und Ethik, zuletzt an der Integrierten Gesamtschule in Mainz. Von 1988 bis 2010 im rheinland-pfälzischen Kulturministerium tätig, leitete er seit 1992 das Referat für Literaturförderung.

Neben der Monographie Friedrich Joseph Emerich - Ein deutscher Jakobiner (Frankfurt am Main 1986) veröffentlichte er die Erzählung Vaterspuren (Königstein 1979, Frankfurt/Main 1982 als suhrkamp taschenbuch, Rhodt 1990, Frankfurt am Main 1996 und 1997, überarb. u. erw. Neuausg. Vaterspuren – Ein Lebensbericht ebd. 2005), den Band Goethes Foto und andere Erzählungen (Landau 1992) sowie die Romane Zweiter Hand (Landau 1987, überarb. und erw. Ausgabe Blieskastel 1997), und Winterhafen (Blieskastel 1999, überarb. Ausgabe Frankfurt am Main 2011). Die Erzählung Vaterspuren erschien in Übersetzungen in Israel (Ikwot Av, Jerusalem 2001) und den USA (Traces of my Father, Evanston, Illinois 2002); weitere Übersetzungen und Teilübersetzungen wurden in Italienisch, Französisch und Arabisch publiziert.

Veröffentlichte zahlreiche Gedichtbände, u. a. Schibbolet (Karlsruhe 1974), Identifikationen (München 1975), Mitt-Teilungen und andere Nichtmöglichkeiten (Pfaffenweiler 1976), Lern-Behinderung: Handreichungen und Gesprächslandschaften (München 1977), Portfolio (Mainz 1979), Buchstabenzeit (Rhodt 1987); Gegenlichter (Frankfurt/Main 2005).

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WinterhafenWinterhafen

Zweiter HandZweiter Hand

GegenlichterGegenlichter
VaterspurenVaterspuren
Ein Regen aus Kieseln wird fallenRegen aus Kieseln
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